Dieser Satz bringt für mich auf den Punkt, worum es auch beim Praktizieren von Körperübungen geht:
bewusst werden. Verantwortung übernehmen – für den eigenen Körper, für den Atem, für das, was im Inneren geschieht.
Nicht perfekt sein, sondern präsent.
Die Körperübungen haben mein Leben auf eine klare, ruhige Weise verändert. Nicht plötzlich, sondern langsam – über die Zeit. Ich habe gespürt, wie gut es tut, regelmäßig anzuhalten. Mich aufzurichten. Die Füße bewusst auf den Boden zu stellen. Den Atem wieder wahrzunehmen.
Die einfachen Bewegungen haben mir geholfen, aus dem Kopf zurück in den Körper zu kommen – in Kontakt mit mir selbst.
Und genau da beginnt Veränderung: nicht im Denken, sondern im Spüren. Ich habe gelernt, wie viel Kraft in der Langsamkeit liegt. Wie der Körper weicher wird, wenn ich ihm Raum gebe. Wie Gedanken sich klären, wenn ich mich zentriere.
Da ich von Natur aus eher ein aktiver Typ bin, ist genau das für mich der richtige Weg. Ich habe erfahren, dass innere Ruhe etwas ist, das wir üben können – jeden Tag aufs Neue.
Körperübungen sind für mich kein Ziel, sondern ein Weg.
Ein Weg zu mehr Boden unter den Füssen, mehr Atem in der Brust und mehr Klarheit im Leben.
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